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Umberto Eco: Das Foucaultsche Pendel

Drei Mailänder Verlagslektoren bereiten eine Buchserie über Esoterik und Geheimwissenschaften vor. Zynisch belächeln sie all die Idioten, die ihre wirren Ideen und Spintisierereien vertreten mit der Inbrunst der rettungslos vernagelten. Besonderen Spott ernten die Thesen über das Fortbestehen des Templerordens, eines mittelalterlichen Ritterordens, der während der Kreuzzüge entstand und der im 14. Jahrhundert vom französischen König vernichtet wurde. Zu einfach schien vielen die Vernichtung, zu mächtig war er, um sich nicht retten zu können. Aber ein Fortbestehen eines Ritterordens bis in die heutige Zeit? So bescheuert scheint den drei Freunden diese Vorstellung, dass sei diese Idee spasshaft fortzuspinnen versuchen. Sie recherchieren, phantasieren, spinnen sich ein logisch sauberes Weltherrschaftsszenario zusammen, halten es auch nicht sonderlich geheim.

Doch ist das wirklich alles nur Spinnerei? Vielleicht existiert der Geheimbund ja wirklich? Spiel, Spekutation und Realität vermischen sich auf beängstigende Weise, verwirren, beunruhigen, und am Ende... ach, lest doch selber. ;-) Mittelalterliche Symbolik, geheimnisvolle Mystik, intellektuelle Spielerei: Was immer Mensch am "Namen der Rose" gemocht hat gibt's hier in auf die Spitze getriebener Form.


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