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Stanislaw Lem: Der futurologische Kongreß

Zum Autor: Lem ist schon lange mein Lieblingsautor. 1921 geboren, war er im Kriege Automechaniker und Widerstandskämpfer gegen das Polen besetzende dritte Reich, dann Mediziner, Übersetzer und Dozent für polnische Literatur. Er schreibt klassische SF wie das hier vorgestellte Buch, experimentelle Werke, und theoretische Bücher, die allerdings meiner Meinung nach ungeniessbar sind.

Zur Handlung: Der Astronaut Ion Tichy wird als Gast zu dem Weltkongress der futorologischen Gesellschaft in einer südamerikanischen Bananenrepublik geladen. Während im abgeschirmten Tagungshotel die Experten über die Zukunft debattieren findet sie ausserhalb schon statt. Ein aufbrandender Volksaufstand wird von der Regierung mit härtesten Mitteln zurückgeschlagen, unter anderem durch Einsatz von Psychodrogen. Als der Trubel der Ereignisse das Hotel erreicht beginnt für Ion ein psychodelischer Alptraum...
Lem lässt hier seiner Lust am Fabulieren freien Lauf. Ideen blitzen auf, neue Wörter und Konzepte entstehen und vergehen in einem intellektellen Wirrspiel, das sich um Realitäten nicht schert, den Leser aber in atemlosen Staunen zurücklässt. Na ja, mich jedenfalls.


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