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Platon: Symposion

"Was, ein philosophisches Traktat als Lesetip?" lautet vielleicht Dein erster Gedanke, als Du den Namen Platons hier gesehen hast, lieber Leser oder liebe Leserin. Dabei ist das Symposion bei aller in ihm versteckten Weisheit doch ein sehr faszinierender Text, der uns, über zweieinhalb Jahrtausende hinweg, die Menschen so nahe bringt in ihrer Lebendigkeit und ihrem Wesen, als seien es unsere Freunde, Nachbarn oder Saufkumpane. Zur Handlung:

Anlässlich der erfolgreichen Uraufführung eines Theaterstückes treffen sich Sokrates, Alkibiades und einige Freunde zu einem Gelage. Da es in dem Stück um die Liebe geht ist selbstverständlich der Eros Thema; jeder der Beteiligten gibt dabei seine persönliche, manchmal weise, manchesmal aber auch naive oder von Religiösität geprägte Sichtweise zum Besten. Der Text wandelt derweil auf dem schmalen Grat zwischen Mystik, Philosophie und Rausch. Beflügelt von dem Wein wird die Diskussion immer turbulenter, bis hin zu Streit und Eifersuchtsszenen. Spät in der Nacht schläft der Erzähler dann ein; als er im Morgengrauen aufwacht ist Sokrates mit einigen Unentwegten immer noch am Diskutieren...

Pralles Leben, nach 2500 Jahren so lebendig wie am ersten Tag.


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